Herzlich Willkommen auf der Seite der  Turnveteranen - Vereinigung Thurgau

Die Turnveteranen - Vereinigung Thurgauer ist eine eigenständige Organisation und schliesst die Turner ab dem 50. Altersjahr zusammen. In zurzeit 40 örtlichen Gruppen mit gegen 1000 Mitgliedern finden verschiedene Aktivitäten, Ausflüge, Wanderungen und Kameradschaftstreffen statt. 

Der Vorstand der Thurgauer Turnveteranen-Vereinigung will vor allem ältere Turnkameraden ansprechen und sie für einen Beitritt in die örtliche Turnveteranengruppe und damit automatisch zu den kantonalen Turnveteranen motivieren. 

Wir freuen uns über jeden neuen Veteran und heissen ihn herzlich willkommen. Denk daran, man ist nie zu jung oder zu alt, Turnveteran zu werden. Darum, mach mit!

Nächste Anlässe

Turnveteranen-Vereinigung Thurgau 

Veranstaltungen Turnveteranen-Vereinigung Thurgau 2026

Sonntag,                       7. Juni               Jahrestagung                                                         Eschlikon 
Donnerstag                   20 August          Kameradschaftstreffen                                          MZH Hüttlingen            

Eidgenössische Turnveteranen-Vereinigung
Veranstaltungen Eidgenössische Turnveteranen-Vereinigung 2026
Freitag,                           21. August          Delegiertenversammlung Gruppe Aargau           Untersiggenthal   

Sonntag,                        11. Oktober        ETVV Tagung                                                              Basel     

Aktuelles / News

Besuch bei InnoWay AG in Eschlikon                             

Für eine weitere Abwechslung im Programm der Turnveteranen-Vereinigung Aadorf Ettenhausen sorgte der Besuch bei der Firma InnoWay AG in Eschlikon. Kein Wunder, dass sich eine beachtliche Anzahl Veteranen für dieses nach wie vor aktuelle Thema im weiten Gebiet des Umweltschutzes interessierten.

InnoWay AG ist die Schweizer Kreislaufmarke für Kunststoffe und vereint die Unternehmen InnoRecycling AG, InnoSort, InnoPlastics AG sowie das Sammelsystem Bring Plastic Back unter einem Dach. 

Seit 2025 tritt InnoWay als Dachmarke für Recycling, Regranulatproduktion und Sortierung von Kunststoffen auf. InnoRecycling AG fungiert als zentrale Anlaufstelle für die Entsorgung und Wiederverwertung von Kunststoffabfällen, während InnoPlastics AG die sortenrein erfassten Wertstoffe zu hochwertigem Regranulat verarbeitet. Die Regranulate werden in verschiedenen Industrien genutzt, unter anderem für Verpackungen für Non-Food-Produkte, Kabelschutzrohre, Flaschen, Sammelsäcke und Folien usw. 

Empfangen von Patrik Ettlin und Sarina Moser erleben wir in 2 Gruppen eine Einführung ins Geschäftsmodell der InnoWay AG. Auf dem Rundgang beeindrucken danach die unglaublichen Mengen und die Vielfalt der angelieferten Kunststoffprodukte, welche als Verpackungsmaterial in verschiedenster Form verwendet worden sind.

Beeindruckend ist auch die grosse Menge an Produkten aus Überproduktion oder aus Fehlchargen, d.h. es handelt sich um saubere, neue Produkte, welche zurück in den Kreislauf gebracht werden.

Die Sammlung von Haushaltkunststoffen mit dem Sammelsystem Bring Plastic Back hat sich 2025 weiter erfolgreich entwickelt. Die gelben Sammelsäcke sind inzwischen an über 1’400 Verkaufsstellen erhältlich und können an 715 Sammelstellen abgegeben werden.

In über 620 Schweizer Gemeinden wurden im Jahr 2025 rund 9’400 Tonnen Kunststoff gesammelt und recycelt – 312 Tonnen mehr als im Vorjahr. Rund 50% der gesammelten Menge kann wieder verwendet werden als Regranulat, welches durch InnoPlastic in Eschlikon hergestellt wird. Durch das Recycling konnten rund 4’700 Tonnen Neumaterial ersetzt und über 14 Millionen Liter Erdöl eingespart werden.
Nicht recyclebare Mischkunststoffe werden als Ersatzbrennstoff in der Schweizer Zementindustrie eingesetzt. Insgesamt wurden so mehr als 26’000 Tonnen CO₂ vermieden – ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz.
 

Die Schweiz steht beim Recycling von Haushaltskunststoffen vor grossen Herausforderungen. Ein erheblicher Teil der Kunststoffabfälle wird weiterhin thermisch verwertet, während nur ein vergleichsweise kleiner Anteil stofflich recycelt wird.

Genau hier setzt das schweizweite Sammelsystem von RecyPac an: Ziel ist es, Kunststoffverpackungen und Getränkekartons einheitlich zu sammeln und hochwertig zu verwerten.

Mit der neuen Verpackungsverordnung ändern sich auch die Rahmenbedingungen für die Sammlung von Plastikverpackungen und Getränkekartons aus Haushalten. Aus diesem Grund hat die InnoRecycling AG mit dem Sammelsystem Bring Plastic Back beschlossen, bei RecyPac Mitglied zu werden und innerhalb der Branchenorganisation die Stärkung des Kreislaufs und die einheitliche Sammlung von Plastikverpackungen und Getränkekartons voranzutreiben. RecyPac ermöglicht mit dem RecyBag die Anschlusslösung für das Sammelsystem Bring Plastic Back, also den bekannten gelben Sack. 

Einige Fakten aus der Präsentation und Führung durch das Werk:

-        Plastikmaterialverbrauch pro Person in der Schweiz: 120 kg/Jahr (alle Arten von Kunststoffen aus Erdöl)

-        Ca. 80% davon werden verbrannt durch die Sammlung mit dem Hauskehricht

-        Verwertete Kunststoffe durch InnoRecycling: 50'000 Tonnen / Jahr

-        Regranulatproduktion durch InnoPlastic: 20'000 Tonnen / Jahr

-        Regranulat wird nur hergestellt aus Polyäthylen (PE) und Polypropylen (PP)

-        Am Standort Eschlikon wird von Montagmorgen bis Samstagmittag durchgehend gearbeitet (24 h)

-        Es sind 75 Mitarbeitende am Standort Eschlikon. 

Fazit:     Sehr eindrucksvoller Einblick in den Kunststoffkreislauf am Beispiel von «Verpackungsmaterialien.
Bedenke: Vermeiden ist besser als Recyclen – Recyclen ist besser als verbrennen

9. April 2026  Besuch im Typorama

Die Turnveteranen der Ortsgruppe Berg unternahmen am 9. April 2026 einen abwechslungsreichen Ausflug nach Bischofszell. Ziel war das Typorama, das Museum für Bleisatz und Druckkunst. Dort erhielten die 21 Teilnehmer einen spannenden Einblick in die traditionsreiche Welt des Druckerhandwerks.

In drei Gruppen wurden wir kompetent durch die Ausstellung geführt. Zuerst Schriftenguss und Handsetzen. Ab 1450 begann Gutenberg mit einer Zinnlegierung die einzelnen Buchstaben zu giessen. Wie das abläuft wurde uns gezeigt. Unglaublich wie viele einzelne Teile es braucht um einen ganzen Setzkasten vorzuberiten bis mit dem eigentlichen Handsetzen begonnen werden kann. Es folgte das Drucken. Die Kniehebelpresse für Einzelblätter oder die Tiegeldruckpresse, ab 1850, schon beinahe ein Halbautomat wurde vorgezeigt.  Den Abschluss machten die Linotype-Setzmaschinen. Ein Wunderwerk der Mechanik. Guss und Setzen ist jetzt in einem Arbeitsgang möglich. Zu bedienen wie eine alte Schreibmaschine.

Viele der ausgestellten Maschinen, Geräte und Schriftsätze sind noch einsatzfähig. Meistens Montags führen Freiwillige kleinere Aufträge aus. So ist sichergestellt, dass die alte Druckkunst noch weiter erhalten bleibt.

 

Auf dem Heimweg liessen die Turnveteranen den Nachmittag  im Freihof in Sulgen mit einem feinen „Zvieriplättli“ ausklingen. Für die passende Stimmung sorgten 4 Schwyzerörgeli-Musikanten mit volkstümlichen Klängen.  
Stefan Brändli

31. März 2026   Vom Setzling in den Laden des Grossverteilers

Die Arboner Turnveteranen besuchten die Firma Feldhofgemüse in Oberriet.

Ein Dutzend Turnveteranen haben am Nachmittag des 31. März den Gemüse- Grosshändler Feldhofgemüse in Oberriet besucht. Die Besichtigung des Betriebes zeigte uns auf, was alles nötig ist, bis wir den Salat, die Zwiebel usw. im Grossverteiler kaufen können.

Es liegt dazwischen sehr viel Handarbeit, aber auch die Maschinen sind nicht zu vergessen. Fünf Millionen Setzlinge werden jährlich angekauft und im Zeitraum von Februar bis September auf über 300 Hektaren Land gesetzt, gepflegt und geerntet. Nachher geht es direkt in die Verarbeitung zum Waschen, Bearbeiten und Verpacken, oder ins Kühllager. Stolze Zahlen bezüglich der täglichen Verarbeitung sind da zu hören, wir staunen. Eine tolle Führung hat unser Verständnis für die Arbeit der Gemüsebauern geweckt.

Sponsorenvertrag TKB 2026 – 2028

Unser Ehrenpräsident Ueli Bührer hat am 8. August 2025 den Sponsorenvertrag zwischen der

TKB und der TVVTG in Weinfelden für die Jahre 2026, / 2027 und / 2028 unterschrieben. 

Wir danken der TKB herzlich für die grosszügige Unterstützung der Thurgauer Turnveteranen.

 Wir suchen Spender für unsere Vereinigung. Jede Spende ob gross oder klein ist willkommen. Wenn du spenden möchtest klick bitte diesen Link für den Einzahlungsschein an. Jetzt schon ganz herzlichen Dank

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